Wie denken vermögende Familien über ihre gesellschaftliche Position, Marliese Weißmann?

Shownotes

„Unser Ausgangspunkt war erstmal, dass es in der soziologischen Forschung kaum Wissen über Reichtum gibt – ganz im Gegenteil zu Armut oder Prekarität, wo man über die Lebenslagen und Problematiken sehr viel weiß. Konkret treibt uns die Frage um, wie Reichtum entsteht, gesichert und auch weitergegeben wird. Deshalb untersuchen wir die sozialen Kontexte vermögender Familien. Mit diesem Blick können wir Prozesse der Produktion bzw. Reproduktion von Reichtum einfangen: Welche Selbstverständlichkeiten, welche Orientierung gibt es? Welche Werte werden weitergegeben?“

Wer von Wohlstand spricht, der darf von Reichtum nicht schweigen. Deshalb sprechen wir in unserer neuesten Folge mit der Soziologin Marliese Weissmann über das Forschungsprojekt „Reichtum als soziale Beziehung“, in dem die Werte und Traditionen vermögender Familien untersucht werden.

Marliese Weißmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Soziologischen Forschungsinstitut der Universität Göttingen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Arbeitssoziologie, soziale Ungleichheit, Erwerbslosigkeit, politische Soziologie und qualitative Methoden empirischer Sozialforschung.

Ein Podcast der ksœ - katholische Sozialakademie Österreichs.

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