Gibt es ein Recht auf Erholung am See, Stephanie Drlik?
Shownotes
"Ich würde mir von der österreichischen Politik wünschen, dass sie – nicht nur was die Seen, sondern auch, was unsere gesamte Landschaft betrifft – es besser schafft, Visionen herzustellen und Perspektiven zu geben. Und an den Seen sind wir momentan an einem Punkt, wo es uns ein bisschen an Visionen fehlt, denn es geht jetzt schon so lang schief, und jetzt ist irgendwie alles privatisiert, und man fragt sich schon manchmal, was machen wir jetzt? Die paar Flächen, die übrig sind, ja, da tun wir halt jetzt ein bisserl… Also das ist für mich keine Vision."
Gemäß der Katholischen Soziallehre sind die Güter dieser Erde allen Menschen zur verantwortungsvollen Nutzung anvertraut. Gleichzeitig befindet sich ein Großteil der österreichischen Seeufer heute in Privatbesitz. Daraus ergeben sich Fragen nach Gerechtigkeit im Umgang mit den begrenzten Seezugängen. Über diese Fragen sprechen wir in der aktuellen Podcastfolge mit Stephanie Drlik. Die Landschaftsarchitektin und Geschäftsführerin der Österreichischen Gesellschaft für Landschaftsarchitektur (ÖGLA) ist Initiatorin der ersten Österreichischen Seenkonferenz, die unterschiedliche Stakeholder zur Zukunft der österreichischen Seenlandschaften zusammenbringen möchte.
Drlik beschreibt Seeufer als komplexe Räume, in denen zahlreiche Interessen aufeinandertreffen: Gemeinden, Politik, Tourismus, Grundeigentümer:innen, Besucher:innen und nicht zuletzt die Natur selbst. Die meisten Ufergrundstücke befinden sich heute in privater Hand. Eine Enteignung hält sie weder für realistisch noch für zielführend. Stattdessen plädiert sie für Lösungen, die Zugänge und gemeinschaftliche Nutzung ermöglichen, ohne bestehende Eigentumsverhältnisse infrage zu stellen. Dabei verweist sie auf bestehende rechtliche Möglichkeiten und bislang wenig genutzte öffentliche Flächen entlang vieler Seen.
Ein besonderes Anliegen ist ihr dabei die ökologische Perspektive. Uferverbauungen, aufgeschüttete Badeflächen und andere Eingriffe verändern sensible Lebensräume und wirken sich auf Biodiversität und Wasserökologie aus. Gleichzeitig verpflichten europäische und nationale Vorgaben Österreich dazu, den ökologischen Zustand seiner Gewässer langfristig zu erhalten oder wiederherzustellen.
Für Drlik braucht es deshalb übergeordnete Planungsansätze, die verschiedene Interessen in Einklang bringen und langfristige Ziele formulieren. Sie versteht Landschaftsplanung als eine Form der Moderation zwischen Naturschutz, öffentlichen Bedürfnissen und privaten Ansprüchen. Soziale Gerechtigkeit sei dabei ebenso zentral wie ökologische Nachhaltigkeit.
Darüber hinaus sprechen wir über die Auswirkungen von Klimawandel, Trockenheit und sinkenden Wasserständen auf die Seenlandschaften Österreichs, über die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit sowie über die Frage, wie in komplexen gesellschaftlichen Konflikten wieder tragfähige Kompromisse gefunden werden können. Drlik plädiert für eine neue Kultur des Aushandelns und für eine Politik, die langfristige Perspektiven für die gemeinsame Nutzung und den Schutz unserer Landschaften entwickelt.
DI Dr. Stephanie Drlik ist Landschaftsarchitektin und hat im Bereich Klimawandelanpassung und nachhaltige Entwicklung promoviert. Seit 2016 ist Drlik Geschäftsführerin der ÖGLA | Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur. Darüber hinaus ist sie als Expertin für die Europäische Kommission und als Fachgutachterin tätig, Chefredakteurin des Fachmagazins zoll+ und der Onlineplattform hausderlandschaft.org sowie Initiatorin der 1. Österreichischen Seenkonferenz (ÖSeeK).
Portraitfoto: © Jana Madzigon
Zur ksoe-Website: https://www.ksoe.at/podcast
Gefördert durch die Österreichische Gesellschaft für politische Bildung.
Transkript anzeigen
00:00:01: Ich würde mir von der österreichischen Politik auch wünschen, dass sie nicht nur was die Sehen betrifft sondern auch was unsere gesamte Landschaft betriffe.
00:00:10: Es stärker schafft oder besser schafft Visionen herzustellen Perspektiven zu geben.
00:00:16: und an den Sehnen sind wir momentan einen Punkt wo es uns ein bisschen an Visionen fehlt weil es geht jetzt schon so langschief und jetzt ist jetzt irgendwie alles privatisiert und man fragt sich schon manchmal Was machen wir jetzt?
00:00:27: Die paar Flächen, die übersehen.
00:00:29: Da tun wir halt ein bisschen... Also das ist für mich keine
00:00:31: Vision.".
00:00:38: Der Sozialkompass – Ein Podcast der katholischen Sozialakademie Österreichs über gesellschaftliche Herausforderungen und Lösungswege.
00:01:00: Glücklich durfte sie schätzen, wer die Möglichkeit hatte sich in den Bergen oder einem Gewässer, einem Freibad, einem Fluss- oder See abzukühlen.
00:01:08: Laut offiziellen Statistikdaten des Ministeriums für Klima und Umweltschutz gibt es in Österreich mehr als twenty-fünftausend stehende Gewässern.
00:01:17: Das hört sich erst mal nach viel Wasser und hohem Erholungswert an.
00:01:21: tatsächlich aber ist ein großer Teil davon verbaut oder in privater Hand.
00:01:25: exklusiver Seezugang für zahlen Hotelgäste erste Reihe fußfrei.
00:01:30: Und damit herzlich willkommen zu einer Sommerausklangfolge von der Sozialkompass, dem Podcast und der Sendung der katholischen Sozialakademie Österreichs.
00:01:39: Mein Name ist Henning Klinge und ich sitze hier in unserem Podcaststudio neben unserem heutigen Gast – und dem Direktor der CasÖ Markus Schlagnetweit.
00:01:48: Markus vielleicht kannst du bevor wir unseren Gast vorstellen nach diesem Sprung ins kalte Wasser kurz erklären was das eigentlich mit dem Thema unseres Podcasts sozialer Friede und Gerechtigkeit zu tun hat?
00:01:59: Soziale Gerechtigkeit und sozialer Friede stehen in direkten Zusammenhang mit einer fern- und ausgewogenen Verteilung von Raum.
00:02:08: Diese Raum, und darauf weist auf die katholische Soziallere hin – ist eigentlich ein prinzipiell öffentliches Gut das allen gehört.
00:02:16: Die KatholischeSoziallerei hat als fundamentales Prinzip dass diese Welt mit all ihren Gütern allen Menschen anvertraut ist.
00:02:26: aber Die Tatsache, dass es ein Recht auf Privateigentum gibt stellt diesen gleichen Zugang für alle gewissermaßen in Frage.
00:02:36: Oder es kann hier zu Interessenkonflikten kommen zwischen Einzelinteresse und Gemeinwohlinteresse dergleichen?
00:02:43: Und wenn Raum also über Gebühr privatisiert wird da stellen sich dann sehr wohl Gerechtigkeitsfragen.
00:02:50: Da fühlen sich manche Menschen ausgeschlossen von diesem Recht das ihnen an sich zusteht dass diese Welt ja eigentlich allen gehört.
00:02:59: Das heißt, die Gestaltung des öffentlichen Raums und die Fügung darüber ist auch eine wichtige Frage sozialer Friedens natürlich auch wo leichtfertig enteignet privatisiert wird oder das Privateigentum kein Recht mehr hat.
00:03:15: Auch das könnte sozialen Frieden gefährden
00:03:19: Und damit kommen wir dann auch schon endlich zu unserem heutigen Gast.
00:03:21: Herzlich Willkommen Stephanie Dirlick.
00:03:24: Danke für die Einwärme.
00:03:25: Frau Dürrlig hat Architektur und Landschaftsarchitektor in Wien studiert, im Bereich nachhaltiger Entwicklung und Klimawandel-Anpassung an der BOKO promoviert.
00:03:36: Heute ist sie – nach vielen anderen Stationen zuvor – Geschäftsführerin der ÖGLA, der österreichischen Gesellschaft für Landschaftsaarchitekture.
00:03:44: Und und damit schließt sich der Kreis zu meinem Einstieg mit der Sehenfrage.
00:03:49: Sie ist Initiatorin der ersten österreichischen Seenkonferenz, einer bundesweiten Informationsplattform rund um das Thema Sehen-und Seelandschaften aus der Taufe oder vielmehr aus dem See.
00:04:00: gehoben wurde diese Plattform heuer im September am Attersee.
00:04:05: Frau Drillig wir zeichnen diese Podcastfolge leider muss man sagen noch vor der Konferenz am Attersieh auf.
00:04:13: Wenn der Podcast dann online geht, wird die Konferenz bereits gelaufen sein.
00:04:19: Vielleicht verraten Sie uns zunächst einmal was will eine Sehenkonferenz eigentlich genau?
00:04:23: Warum geht es dabei?
00:04:25: Wir haben die österreichische Sehen-Konferenz ins Leben gerufen weil der Konflikt um den Raum an Sehen einfach sehr groß ist und Es gab zuvor schon Dialogformate wo übersehen Probleme gesprochen wurde und ich denke jeder Dialog hat auch wieder was Neues beigetragen um der Lösung oder einem Lösungsansatz ein bisschen näher zu kommen.
00:04:53: Diese Konflikte die dort an den Seen, an den Seeufern vorherrschen sind so groß dass man sie wahrscheinlich nicht einfach lösen kann und unser Zugang ist.
00:05:05: Wenn etwas besonders schwierig ist, muss man ganz viel darüber reden und Raum für Verständigung schaffen.
00:05:11: Das sind höchst komplexe Situationen an den CDU-Fahren, unterschiedlichste Akteure und Akteurinnen, unterschiedliche Zuständigkeiten, unterschiedliches Deckholder, die da involviert sind – Verwaltung, Politik, Privatakteure, öffentliche Akteüre, Interessensvertretungen, Tourismus und so weiter.
00:05:34: dieses multimodale Feld, dann muss man die Akteure zusammenbringen und ins Gespräch bringen um eine gewisse Möglichkeit der Verständigung herzustellen.
00:05:45: Was sind denn die konkreten Probleme und Fragen?
00:05:47: Also wir haben jetzt gerade eben in der Anmoderation darüber gesprochen über den Nutzung des öffentlichen Raumes.
00:05:52: das ist vermutlich ein Faktor der da ein Thema sein wird.
00:05:55: was sind denn andere Probleme die sich stellen?
00:05:57: Auf das was Sie vorher gesagt haben möchte ich noch etwas sagen, was das vielleicht einleitet.
00:06:02: Ich glaube dass wir wegkommen müssen davon zu sprechen wer die Fläche besitzt.
00:06:09: Also dieses Eigentums-Debatte ist ganz wichtig!
00:06:14: Die würde ich aber jetzt mal in erster Linie an den Seen nicht führen.
00:06:18: Ja...die österreichischen Seen sind in hohem Maße privatisiert, also die begrenzt verfügbaren Ufergrundstücke sind zu einer Mehrheit im Privatbesitz.
00:06:32: Also Mehrheit meine ich mehr als die Hälfte, meistens sogar noch mehr und ich glaube das lässt sich gar nicht mehr rückgängig machen oder nicht so einfach.
00:06:40: Also selbst wenn man so wie sie es ein bisschen versucht haben anzudenken jetzt von diesem eigentlich ist er sehr unfair.
00:06:49: einige wenige das besitzen, was uns eingehört selbst wenn man sich auf das einlässt.
00:06:54: Ich glaube es wäre ein Prozess den wir nicht gehen wollen weil es um sozialen Frieden geht.
00:07:00: in unserem Gespräch.
00:07:02: das wär kontraproduktiv.
00:07:03: ich glaub wir haben ausreichend Instrumente und Möglichkeiten und Wege zur Verfügung wie wir das trotzdem hinbekommen mehr Fairness an den Sehen zu schaffen.
00:07:18: an ganz vielen Stellen in Österreich das gleiche Problem.
00:07:21: Überall dort, wo Raum sehr begehrt ist aber knapp wird es ungut.
00:07:27: Da ist dieses räumliche Gleichgewicht dass wir eigentlich in Österreich immer ganz gut hinbekommen haben.
00:07:35: Das kippt momentan gerade ein bisschen
00:07:38: Aber was wären das für Wege?
00:07:39: Sie haben jetzt gesagt sie sind durchaus weh gedenkbar die nicht nur bei sehen sondern auch im anderen Bereich des öffentlichen Gutes oder der öffentlichen Güter möglich werden.
00:07:48: Was sind das?
00:07:49: Ich kann es mir nicht vorstellen, was das praktisch heißt.
00:07:52: Eine Fläche die in Privatbesitz ist muss nicht unbedingt aus einer Nutzung fallen.
00:07:58: Also es gibt ganz viele öffentliche Flächen, die nicht von der Öffentlichkeit genutzt werden und es gibt durchaus private Flächen ,die aber öffentlich genutst werden können.
00:08:08: Wir haben in Österreich einen Bereich der Wälder oder der Berg der Berlinschaft als Recht diese Wälden zu bewandern Bergzusteigen usw.
00:08:17: Das ist ja in Österreich über Weitestrecken vorhanden, obwohl viele dieser Wälder im Privatbesitz sind.
00:08:24: Da gibt es dann auch immer wieder mal Konflikte zwischen dem Jagdbesitzer und Ski-Tourngeher oder Wanderern
00:08:33: usw.,
00:08:35: aber es gibt dieses Recht.
00:08:36: also die Spannung muss nicht heißen entweder Enteignung beziehungsweise Vergesellschaftung oder Privateigentum.
00:08:45: Es kann ja auch hier Verhandlungen geben und ich möchte auch hier einbringen, die katholische Soziallehre tritt ja auch nicht für eine Regierung des Rechts auf Privateigentums ein sondern gesteht dieses Recht ja durchaus zu.
00:08:58: der heilige Thomas von Aquin sagt sogar Die Erfahrung lehrt wenn jemand etwas sein Eigen nennt dass er damit pfleglicher effizienter besser umgeht, als wenn es niemanden gehört.
00:09:15: Aber zugleich spricht die katholische Soziallehrer ja auch von der Sozialpflichtigkeit des Privateigentums.
00:09:21: Das heißt wer Eigentum besitzt kann eigentlich sich nicht zurücklehnen und sagt das gehöre es mir.
00:09:28: was ich damit mache geht niemandem etwas an sondern ich habe auch Pflichten gegenüber der Gesellschaft.
00:09:34: Ja da stimme ich voll zu.
00:09:35: also Vielleicht ist die Schwierigkeit die Perspektive.
00:09:38: Wenn ich mir um viele hunderttausend Euro oder Millionen Euro mittlerweile ein Sehengrundstück kaufe mit Seewiller, dann will ich das üblicherweise nicht... mach' ich das nicht weil ich jetzt dort einen Naturparadies schaffen will sondern weil ich dort baden will, weil ich da meine Freizeit verbringen will.
00:10:00: Das heißt Ganz viele dieser Flächen werden badetaugig gemacht.
00:10:04: Das bedeutet, sie werden entweder mit einer Betonmauer eingegrenzt oder es wird mit Schotter aufgeschüttet oder es werden Stege gebaut, Bootshäusern und so weiter.
00:10:13: Und das ist alles super zum Baden aber ganz schlecht für die Tierreinpflanzen.
00:10:18: Die brauchen flache Ufer, naturbelassene Ufer und diese flachen Ufer sind im Übrigen auch recht wichtig für die Wasserreinigung.
00:10:30: Besitzer des Grundstücks gar nichts per se schlechtes will.
00:10:34: Ich bin überzeugt davon, dass es auch an einem Grundstück vollkommen egal wäre.
00:10:38: Blöd ist nur das an den vielen Seen.
00:10:40: Sechzig-Siebzig Prozent Privatflächen sind und damit sechzig bis siebzig prozent meistens auch verbaute Flächen.
00:10:48: Sie bringen hier also einen weiteren wichtigen Stakeholder mit rein.
00:10:51: Das sind nicht nur die Menschen, die eben kein privater Eigentum an einem Seegrundstück haben sondern Die Natur, die Tiere pflanzen Biodiversität.
00:11:02: Das ist das Ökosystem See an sich.
00:11:05: ja, dass sie auch sozusagen gewisse Rechte für sich in Anspruch nehmen muss.
00:11:12: Ja?
00:11:13: Die Natur hat keinen eigenen Rechtsstatus und dadurch ist sie immer ein bisschen in der Bittstellerrolle.
00:11:20: An den Seen – und auch mit anderen Bereichen ist es aber an den Sehen ganz besonders – haben wir das Thema die Natur nicht am Grundstück an der Grundstücksgrenze haltmacht und auch nicht an der Gemeindegrenze.
00:11:32: Also, da Fisch trete nicht bei der Gemeindegrenze um sondern er schwimmt weiter.
00:11:37: Und wir haben aber in Österreich die Situation dass die Gemeinden die kleinste operative Einheit mit unserem Verwaltungsapparat sind.
00:11:45: das heißt der Gemeindervertreter Bürgermeister entscheidet im besten Wissen für seine Gemeinde.
00:11:55: Ökosysteme funktionieren aber regional an einem See, also das müssen alle Gemeinden an einem Strang ziehen und sich abstimmen.
00:12:02: Und an vielen Seen haben wir die Situation dass es keine übergeordneten Planungskonzepte gibt oder Raumentwicklungskonzeptes und so bleibt dabei dass jede Gemeinde für sich entscheidet sicher nach besten Wissen und Gewissen aber im Endeffekt dann doch im Interesse der Gemeinde oder womöglich im Interresse von Einzelnen.
00:12:21: Wenn man jetzt die Natur mit ins Spiel bringt ist mit der österreichischen Renaturierungsverordnung natürlich auch ein Gesetzesrahmen geschaffen worden.
00:12:30: Wir haben gerade den nationalen Renaturierungsplan abgegeben, da kommen zwar die Sehen vor als Teil der Oberflächengewässer aber eigentlich konkrete Maßnahmen sind dort nicht beschrieben.
00:12:39: und das obwohl die österreichische Bundesregierung in ihrem Regierungsübereinkommen ganz explizit hineingeschrieben hat dass der Zugang zu sehen verbessert werden muss.
00:12:51: Aber sie sprechen hier ein ganz grundsätzliches Problem an.
00:12:54: Sie haben vorhin die privaten Seegrundstücksbesitzer genannt, die nach bestem Wissen und Gewissen hier einen Sicht, dass ihr Grundstück badet tauglich herrichten, wogegen ja nix ist.
00:13:06: aber ihr Horizont geht ihm nicht weiter, da sie denken wer könnte dann auch betroffen sein oder vielleicht auch negativ betroffen?
00:13:14: Im Prinzip ist es sogar bei der öffentlichen Hand, wenn ein Bürgermeister denkt primär an seine Gemeinde und die Interessen seiner Bürger in der Gemeinde.
00:13:23: Und nicht vielleicht, man spricht sich zu wenig mit der Nachbargemeinde oder den Seegemeinden ab und sagen wir müssten ja eigentlich auch Dinge gemeinsam jetzt augefassen.
00:13:32: Das ist also dieses Grundproblem das Politik vielfach gemacht wird sehr stark auf Eigeninteressen Gemeinwohlinteresse oft zu kurz kommt und das braucht es aber wahrscheinlich viel stärker.
00:13:48: Dieses Vernetzte-Denken, dieses ganzheitliche Denken... Es geht nicht nur um wirtschaftliche Interessen.
00:13:55: Die sind auch legitim, aber eben nicht die einzigen.
00:13:58: Und ich gehe sogar noch einen Punkt weiter und sage in die Natur zu investieren ist ein wirtschaftliches Interesse,
00:14:03: weil
00:14:05: die Natur und ihre Ökosystemleistungen sind.
00:14:08: Ein wesentlicher Beitrag, gerade wenn wir von den Seen reden.
00:14:12: Wir fahren nicht an die Seen weil sie so schön verbaut sind sondern wir fahren dorthin, weil das einfach wunderschöne Naturjuwele sind und herrliche Landschaften und weil das Wasser so schön sauber ist und die Natur da zu schön.
00:14:24: Das betrifft nicht nur den Tourismus, es betriffe gesamte regionale Wertschöpfung.
00:14:29: also das weitergedacht ist die Investition in die Natur, in die Ökosysteme ist absolut eine langfristig eine nachhaltige und sinnvolle.
00:14:39: Sie haben eben auch gesagt, dass ein Option wäre.
00:14:43: also wir haben ganz klar herausgearbeitet Enteignung ist nicht der Weg aber vielleicht Öffnung für gemeinschaftliche Nutzungen von Privatgütern wäre ja wenn ich sie richtig verstanden habe einen gangbarer Weg.
00:14:56: Ist das nur Weg, den Sie für zukünftige Projekte sehen.
00:14:59: Also wenn es darum geht, zukünstige Grundstücke zu erschließen oder auch etwas was juristisch sich ausgeht dass man sagt da gibt's jemanden der hat ein Privatgrundstück und das bleibt in seinem Besitz aber es gibt jetzt auf einmal einen Teil der öffentlich genutzt werden kann.
00:15:14: ist das denkbar?
00:15:16: Denkbar ist sicher und das mags auch geben die Mehrheit ist es sicher nicht.
00:15:21: also dass Menschen Grundstücke zur Verfügung stellen für die Allgemeinheit.
00:15:26: Was allerdings ein durchaus gangbarer Lösungsweg wäre, ist dass man die Flächen, die eigentlich im öffentlichen Gut sind nutzt oder besser nutzt durch die richtige Gestaltung.
00:15:39: und da müssen wir jetzt ein bisschen ins Detail gehen und ich hoffe das ich das schaffe weil ich bin jetzt auch kein hundertprozentiger Rechtsexperte ansehen.
00:15:47: aber es gibt die Situation der öffentlichen Sehen dass der Seeboden und die Wasserfläche öffentlich ist.
00:15:55: Das heißt, da gibt es laut dem Wasserechtsgesetz auch das Recht der Allgemeine dort zu baden, zu schwimmen mit dem Boot zu fahren... Und dann gibt es von der aktuellen Wasserkränze bis zu einer Überflutungsgrenze gibt es auch noch eine öffentliche Nutzbarkeit, also das ist auch noch allgemein gut.
00:16:17: Und das ist oft gar nicht so wenig und dahinter liegen oft Streifen die verbachtet sind.
00:16:22: Wenn man sich diese Situation – und das muss man sich einfach so ist es leider für jeden See extra anschauen aber genau anschauen – wenn man diese Hebel, die es gibt bedient entstehen oft Flächen, die durchaus zu Uferwegen ausreichen, dass man zumindest zum See hingehen kann und dort baden kann ohne das man enteignen muss oder extreme Frustrationen erzeugt.
00:16:49: Nur eben es ist einfach notwendig, dass sich wirklich jeden See genau erhebt.
00:16:53: wir brauchen eine ganz klare Datengrundlage die gibt's an manchen sehen an manche noch nicht so gut und diese Daten Grundlage dann entsprechend auch auswertet mit den Leuten ins Gespräch geht mit dem Gemeinden ins Gespräche geht.
00:17:07: Auch Uferwege enten meistens nicht oder idealerweise nicht an der Gemeindegrenze, sondern es wäre schön wenn das über eine ganze Flanke von einem See ginge.
00:17:17: Sie haben vorhin dieses kommunalpolitische Problem angesprochen dass eben die Flächen widmen wie man noch Sache der einzelnen Gemeinden und der Bürgermeister ist Und da dann oft so sagen die enorm unter Druck stehen hier ja Die Defizite in den Gemeindekassen Die Interessen bestehen der Grundbesitzer, die das dann im Bauland ungewittmet haben wollen und so weiter.
00:17:41: Nachbarland-Deutschland zumindest im südwestdeutschen Raum.
00:17:44: ich habe einen Freund, der war Bürgermeister als er sagt Ich bin sehr glücklich darüber dass das nicht in meiner Hand als Bürgemeister mehr liegt soll.
00:17:52: Wir haben das auf der Kreisebene Das wäre es nicht ganz eins zu eins der Bezirk bei uns aber trotzdem Er sagt Ich kann gar nicht flächen widmen als Bürгermeister mit meinem Gemeinderat wie ich will.
00:18:04: Ich muss das mit den anderen Bürgermeistern des ganzen Kreises, wir sitzen in einem Gremium.
00:18:09: Das wird in Österreich zwar diskutiert aber ich habe den Eindruck keiner will das dann aus der Hand geben.
00:18:15: Aber wäre es nicht notwendig?
00:18:17: Es hat Vor- und Nachteile.
00:18:18: also zum einen sehe ich es wie Sie dass es schon sehr schwierig ist für lokal sozial verwobene Menschen.
00:18:27: da ist der Druck sehr groß.
00:18:29: auf der anderen Seite kennen Bürgemeisterinnen und Bürgmeister Ihre Gemeinde einfach am besten.
00:18:35: Ich sehe es auch ein bisschen wie Sie, ich glaube auch dass es das viele Bürgermeister und Bürgermmeisterinnen die ja meistens nicht planer sind überfordert sind mit der Aufgabe.
00:18:45: Deutschland wird oft als Vorbild genommen gerade bei was sie sehen betrifft.
00:18:49: wir haben ja in Deutschland die Situation dass das Recht auf Erholung am See in der Verfassung steht bei uns leider nicht Was auch ein bissel ein Ungleichgewicht ist.
00:18:58: jetzt zur Renaturierung sage ich mal weil Wir sind EU-Mitgliedsstaat und so unterliegen wir dem EU-Recht.
00:19:08: Und mit dem EU Renaturierungsgesetz, das wir ratifiziert haben, haben wir ein Bundesgesetz, dass uns verpflichtet einen guten ökologischen Zustand an den Seen zu erhalten oder wiederherzustellen – also was ich jetzt zitiert habe ist nicht das Renaturierungsgesetz sondern die Wasserrahmenrichtlinie als auch ein EU-Gesetz.
00:19:29: aber es schlägt alles in die gleiche Kerbe auf Ebene der Bundesgesetzgebung verpflichtet, einen guten ökologischen Zustand an den Seen herzustellen.
00:19:39: Während wir auf der anderen Seite nicht verpflichtete sind, einen Zugang zu den Sehen herzustelle.
00:19:45: Und das ergibt jetzt ein bisschen ein Ungleichgewicht wenn man bedenkt dass ja der Großteil des Sehen privatisiert ist und die restlichen Flächen die überbleiben auf die steigter Druck die müssen jetzt Naturraum sein sie müssen Sozialraum sein Die Gemeinden müssen sie pflegen können, das heißt die dürfen nicht zu aufwendig sein.
00:20:05: Es braucht doch noch Bäder und Ferne Anlegestellen
00:20:09: usw.,
00:20:09: also der Druck wächst.
00:20:11: Und da entstehen unglaubliche Zielkonflikte.
00:20:14: Auch hier könnten übergeordnete Planungsansätze natürlich helfen weil dann kann ich mir anschauen wo er sollten wir der Natur am besten Raum geben, weil dort die natürlichen Gegebenheiten passen.
00:20:27: Wo brauchen wir unbedingt öffentliche Zugänge?
00:20:29: Weil da gibt es zu wenige.
00:20:31: Wo ist ein Bereich wo es vielleicht noch ein bisschen Siedlungsentwicklung gibt oder geben kann, wobei ich gleich dazu sage Ich finde, die Seelen sind fertig gebaut und man muss keine weiteren Siedelungsgebiete mehr schließen.
00:20:43: Also dieser auch hier wieder der übergeordnete Ansatz könnte die Lösung sein.
00:20:47: Jetzt haben sie eben viele verschiedene Interessen geschildert und auch Anforderungen, das EU-Recht was Anforderung stellt bei dieser Frage der Seennutzung oder der Gewässernutzung.
00:20:58: Sie haben geschilderdet was der Klimawandel vielleicht für Anforderungsstellt spielt denn weil wir sind ja in einem Podcast der KSÖ und Markus hat eben gesagt es geht um soziale Gerechtigkeit in dieser Staffel gibt's auch Player die sich einbringen in ihren Debattenraum in die Seenkonferenz denen es um soziale Gerechtigkeit geht, ist das ein Faktor über den gesprochen wird?
00:21:21: oder geht's um hartes Recht und um Klimaschutz und diese Dinge?
00:21:25: Also uns Landschaftsplanern geht ganz stark um Soziale Gerechtigkeit.
00:21:30: Das ist eine unserer Grundaufgaben.
00:21:32: Ist vielleicht wenn man dem Beruf nicht so gut kennt liegt nahe, dass wir uns für die Natur einsetzen, das machen wir auch aber der... Die große Stärke der Landschaftsplanung liegt darin, dass wir unterschiedliche Interessen zusammenbringen.
00:21:45: Wir sind sozusagen ein bisschen die Moderatoren der Raumentwicklung und das Soziale ist einer unserer Grundaufgaben.
00:21:55: Das sieht man ja auch in jedem öffentlichen Raum der Stadt, der von Planern hergestellt wurde.
00:22:02: Weil durch die Planung und Gestaltung kann man sehr viel machen – auch an den Sehen!
00:22:07: Es macht halt einen Unterschied, ob eine Fläche die grundsätzlich zugänglich wäre mit einem Zaun verstellt ist oder nicht.
00:22:14: Also einmal kann ich hineingehen und einmal nicht auch wenn ich dürfte!
00:22:18: Ich komme nicht hin weil der Zaun dort steht Und im öffentlichen Raum in der Stadt ist das auch an ganz vielen Beispiel zu sehen.
00:22:25: also eines der offensichtlichsten ist die Barrierefreiheit.
00:22:29: Durch Planung und Gestaltung kann Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen außer einem Raum ausschließen, wenn ich sie nicht barrierefrei gestalt.
00:22:37: Auf Spielplätzen kann ich – wir wissen das Burschen sehr raumgreifend sind und dass die auch raum greifende Aktivitäten haben wie Fußball- und Mädchen sich dendenzell zurückziehen.
00:22:49: Wenn ich Räume so gestalte, dass ich diese Rückzugsräume für Mädchen nicht schaffe dann ist es ein Go für Fußball!
00:22:59: Als Hauptmutzung.
00:23:00: Und Exklusion, quasi Ausschluss.
00:23:05: Ich würde Sie noch mal gerne fragen nach Ihrer Vision.
00:23:08: Wenn man so eine Konferenz ins Leben ruft... Sie haben so gesagt wir werden da jetzt noch nicht nach dieser ersten Konferenz die Lösung für alles haben.
00:23:17: aber was wäre für sie in der gegebenen Situation?
00:23:21: Dass wir wunderbare herrliche Seelandschaft in Österreich haben würde ich einen Reichtum, aber der ist vielfach privatisiert.
00:23:30: Was wäre Ihre Vision sozusagen für ein sozial ausgewogenes, faire Verteilung dieses Raumes?
00:23:39: Wie müsste das aussehen?
00:23:41: Meine Perspektive ist, dass wenn wir in fünfzehn Jahren auf unsere Sehen schauen, dass sich da was in die positive Richtung bewegt hat... Bescheid an einer großer Wunsch.
00:23:52: Und
00:23:52: positiv für Sie heißt?
00:23:53: Positiv für mich heißt, dass einfach dieses Gleichgewicht des Raumes wieder hergestellt ist.
00:23:59: Dass wenn man auf Seen schaut und zu sehen fährt das man nicht Bau-Landschaft sieht oder gebaute Umwelt sondern dass man auch wirklich die Natur wieder erleben kann, dass diese Landschaftsräume widersichtbar werden und dass eine gewisse Gesprächsebene hergestellt isst, auf der man verhandeln kann.
00:24:20: Also momentan sind die Emotionen so aufgeladen und die Leute sind schon so frustriert, weil sie oft jahrelang zuschauen wie etwas schief geht.
00:24:30: Und nichts dagegen tun können!
00:24:32: Das verstehe ich, das frustrierte mich auch und deshalb habe ich ja diese Sehkonferenz mit meinen Kollegen und Kolleginnen initiiert.
00:24:39: Weil der Wunsch einfach da war dass man aus seiner Profession heraus versucht dem was entgegen zu halten.
00:24:46: Ich würde mir von der österreichischen Politik auch wünschen, dass sie nicht nur etwas gesehen betrifft sondern auch was unsere gesamte Landschaft betriffe.
00:24:55: Es stärker scharf oder besser schafft Visionen herzustellen, Perspektiven zu geben wo wir uns hin entwickeln sollen.
00:25:03: also das fehlt mir in der Politik einfach es werden immer so kleine Etappen gesetzt.
00:25:08: aber eigentlich ist ja wenn ich Als Unternehmerin etwas erreichen will, dann muss ich mir ein unternehmerisches Ziel setzen.
00:25:15: Dann brauche ich da... Da muss ich mich das auch irgendwie vorstellen können wo ich hinwill und Ich finde das fehlt!
00:25:20: Und an den Sehnen sind wir momentan einen Punkt Wo es uns ein bisschen an Visionen fehlt weil Es geht jetzt schon so lang schief und Jetzt ist jetzt irgendwie alles privatisiert und man fragt sich schon manchmal Ja was machen wir jetzt?
00:25:32: Die paar Flächen die überseht?
00:25:33: ja da tun wir halt jetzt ein bissel.
00:25:35: also Das ist für mich keine Vision.
00:25:37: Ich merke gerade auch im Rahmen dieser Initiative, die wir jetzt gegründet haben das gerade so ein bisschen ein Wendepunkt ist.
00:25:45: Die Menschen wollen was verändern sie sind durchaus für Kompromisse bereit.
00:25:51: also Konsens ist ja sowieso nicht herzustellen in so einer komplexen Situation.
00:25:55: aber Sie sind bereit Kompromiss hereinzugehen und ich finde das schon einen tollen Schritt wenn wir das bei der Konferenz schaffen können.
00:26:03: Also die Konferent selber eigentlich im Dienst des sozialen Friedens.
00:26:09: Ein Musterbeispiel, wie wahrscheinlich gibt es noch viele Problemfelder wo es solche Zugänge braucht.
00:26:17: Wir holen alle zusammen und setzen auch voraus dass jeder auch ein Stück weit von seiner Position auch mal weggeht oder zumindest den anderen zuzuhören und deren die Legitimität, deren Interessen anzuerkennen.
00:26:30: und so schauen wir können, wie kommen wir da jetzt zu einer Lösung?
00:26:35: Ich glaube, in Österreich haben wir es ein bisschen verlernt, Kompromisse zu schließen.
00:26:38: Das sieht man auch an der Politik.
00:26:39: Es wird immer schwieriger und das wird auch in der Bevölkerung immer schwierig, weil halt auch die Fragestellungen immer schwerer werden und immer komplexer.
00:26:47: Und wir möchten mit dieser Konferenz aber auch mit vielen anderen Dingen, die wir tun dazu beitragen, dass wir das wieder ein bisschen mehr lernen.
00:26:57: Es braucht dafür Handwerkszeug – das passiert nicht von alleine!
00:27:02: Es braucht Instrumente die die Leute zusammenbringen und es braucht Instrumente des Ausverhandelns.
00:27:09: Und es braucht Instrumente, die das dann ins Räumliche übersetzen?
00:27:13: Ist die Konferenz eigentlich so angelegt, dass es jetzt ein maliges Ereignis ist oder soll es hier jährliche Folgekonferenzen geben?
00:27:21: Es wäre zumindest zu wünschen!
00:27:23: Also es wäre ihre Initiative zu wünschten, dass das ein Kontinuum wird, der an sich das etabliert.
00:27:28: Ja,
00:27:28: ist so angedacht.
00:27:29: also Pianal wollen wir's machen und immer an wechselnden Sehen mit wechselnder Schwerpunkten.
00:27:34: Dieses Jahr haben wir die Uferlandschaften als Schwerpunkt, wir überlegen das nächste Mal nach der Neusiedlerssee zu gehen.
00:27:40: Dort sind ja massive Probleme aufgrund des Klimawandels, der Trockenheit oder der Türe.
00:27:46: Da gibt es große Überlegungen, Weichen, die jetzt gestellt werden, die viele Jahrzehnte dann wirken würden... Also da gibt's die Themen gehen uns nicht aus!
00:27:57: Da muss ich jetzt direkt eine Frage noch am Schluss stellen, die eigentlich an den Anfang gehört hätte.
00:28:02: Wie geht es den österreichischen Seen nach diesem Sommer eigentlich?
00:28:06: Das war ja medial vielfach Thema!
00:28:09: Die Bestandserhebung ist ein Riesenthema und das beschäftigt uns auch jetzt gerade weil wir bei der Sinkonferenz eine Schiffsfahrt als Exkursion eingeplant haben und teilweise die Landgänge nicht möglich sind, weil die Boote nicht mehr dort anlegen können wo wir das vorgehabt hätten.
00:28:26: Wir haben gerade einen extrem niedrigen Wasserstand am Atassee und das Spannende ist, dass da auch viele Dinge zu Tage kommen die vorher nicht sichtbar waren.
00:28:35: Also der Wasserstand geht zurück und die Mauern-Uferverbauungen werden freigelegt und man sieht so richtig krass was da eigentlich noch zu tun wäre.
00:28:47: Vielen Dank, Frau Dürrlich für dieses Gespräch und wir sind schon ziemlich sitzen ein bisschen auf Nadeln.
00:28:53: Denn Frau Dörrlich war so nett und hat uns ein paar Naschereien mitgebracht jetzt hier am Tisch stehen.
00:28:59: die werden wir jetzt essen und noch ein bisschen plaudern vielleicht.
00:29:02: vielen dank also nochmal für dieses gespräch Und wenn Ihnen dieser Podcast ebenfalls gefallen hat, dann empfehlen Sie uns doch ruhig weiter.
00:29:10: Alle anderen Folgen auch die vorherigen Staffeln können Sie natürlich nachhören auf einen gängigen Podcast-Plattform und unter ksoe.at slash podcasts.
00:29:20: Vielen Dank sagen Henning Klingen,
00:29:22: Markus Schlagnetwald und
00:29:24: Stephanie Trellek.
00:29:26: Der Sozialkompass Ein Podcast der katholischen Sozialakademie Österreichs über gesellschaftliche Herausforderungen und Lösungswege.
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